Grüner geht’s nicht? - Das Expeditionsmobil N in Denzlingen

Das Expeditionsmobil N war zu Besuch in Denzlingen und gab den Schülern die Möglichkeit, sich zum Thema Nachhaltigkeit zu informieren.
Nachhaltigkeit betrifft uns alle, egal welchen Alters. Daher ist die mobile Informations- und Bildungsinitiative „Expedition N-Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg“ mit ihrem Expeditionsmobil ein gern gesehener Gast an Schulen, Universitäten und Unternehmen.
Am 8. Oktober 2017 kam es ans EGD und viele Schüler verbrachten dort ein oder zwei ihrer Schulstunden.
In der ersten Phase der Besichtigung des Mobils ging es um den Austausch. Was ist bereits bekannt zu den Themen Energie und Ressourcen und dem zukünftigen Umgang damit, und was noch nicht? Konkret ging es z.B. um die Frage, wie viel Prozent unserer Energien heute schon erneuerbar sind (29%, Stand 2016) oder auch wie wir zukünftig das Problem umgehen können, dass wir nur zu bestimmten Zeiten Wind und Sonne nutzen können (intelligente Systeme, die die Waschmaschine starten, wenn es gerade einen Energieüberschuss gibt).
In der darauffolgenden Erkundungsphase hatten die Schüler die Möglichkeit, in die Rolle des „Verbrauchers“, des „Versorgers“ und des „Verwalters“ zu schlüpfen. Gerade die interaktiven Exponate, bei denen man zum Thema Stromerzeugung experimentieren konnte, dürften wohl für Schüler aller Klassenstufen sehr spannend gewesen sein, vor allem der Multimediatisch in der Mitte des Trucks. An diesem konnte ein Schüler (Erzeuger) kurbeln und einige Schüler mussten nebenher ihren Verbrauch hoch oder herunterfahren, sodass es nicht zum gefürchteten Blackout kommt.
Die Exponate, an denen man sich durch viele Texte in die Rollen versetzten konnte und sich so über Dämmung, Stromsparen und Stromerzeugen informieren konnte, waren ebenfalls sehr interessant, für Schüler der unteren Klassen jedoch sehr theoretisch und wohl weniger ansprechend. Hier wäre eine etwas weniger trockene Darstellung für Schüler angebracht gewesen, während die textlastige Darstellung für Schüler der oberen Stufen, Studenten und Mitarbeiter in Unternehmen hingegen angebracht war. Doch gingen so natürlich viele interessante Informationen verloren.
In der dritten Phase gab es die Möglichkeit, im oberen Teil des Trucks einen Film zum Thema Klimawandel, Verstädterung und Auswirkung auf die Natur und somit auf den Menschen zu sehen. Diesen Film sahen einige im Truck und andere in einer anderen Unterrichtstunde.
Zusammenfassend war es eine gute Entscheidung, den Truck an die Schule zu holen, um die Schüler mehr mit diesem Thema, das schließlich alle Altersklassen betrifft, zu konfrontieren. Doch ist nicht alles für die unteren Klassen ausgelegt und wohl doch eher für die Oberstufe und für Studenten sinnvoll.

Text: Ina-Marie Wölfle (K2)

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